Eine Ressource ist eine Quelle, die man findet,

                                                                                               wenn man das Gefühl hat, es gibt nichts mehr.

                                                                                               Ressourcen muss man nicht schaffen, man muss sie finden.

 

                                                                                                                                                                            Verena Kast

 

 

Gestalten

 

Im Mittelpunkt meiner kunsttherapeutischen Arbeit steht das Gestalten eines künstelrischen Werkes. Dazu braucht es keine besonderen künstlerischen Fähigkeiten, sondern vor allem Freude und Offenheit am kreativen Tun. 

Im geschützen Rahmen kann der Klient/ die Klientin verschiedene Materialien und Kunstformen ausprobieren und erkunden. Der Raum ist nun geöffnet für eine intensive Beschäftigung mit dem Werk, für ein Sich-Einlassen und Verweilen im künstlerischen Prozess, für ein Offen-Sein dem Unerwarteten und Überraschenden gegenüber, sowohl für die Klienten wie auch für die Therapeutin.

 

Überraschungen in der Werkbetrachtung

 

Der Fokus auf Veränderungen, auf Aussergewöhnliches, Einmaliges oder auf Überraschungen, die sich im Prozess und im Werk zeigen, bereichert die eigene Selbstwahrnehmun.

Ein sorgfältiges Fragen und Nachfragen der Therapeutin nach eben diesen Veränderungen ermöglicht es, die Wirkung zu erkennen, die eine manchmal kleine Veränderung auf ein Bild, ein Gedicht oder einen Tanz haben kann.

Rückblickend lässt sich der Werkprozess beschreiben, der zu diesem Werk geführt hat. Vielleicht gab es Momente, wo sich Hinderneisse zeigten. Neue Wege mussten gefunden werden. Dadurch werden persönliche Ressourcen sichtbar, die bis dahin nicht oder nicht mehr zur verfügung standen.

Im werkorientierten Ansatz arbeiten wir mit vorhandenen Fähigkeiten. Im spielerischen Suchen nach Möglichkeiten und Wegen werden neue Fähigkeiten entdeckt, die in den Alltag integriert werden können. Die intermediale Kunsttherapie arbeitet ressourcen- und lösungsorientiert. 

„Denn jedes Werk ist in sich eine einmalige Lösung“(Eberhart/Knill 2009, S.25).

 

Vertiefung durch Intermodalität

 

Durch den Wechsel des Mediums, wenn z.B. ein Bild durch einen Titel eine Richtung erhält, die Bedeutung eines Tanzes durch ein Gedicht ausgedrückt wird oder eine gerade verklungene Melodie in Form von Farben oder Linien auf einem Papier sichtbar gemacht wird, verdichtet sich Erfahrung und Aussage. Oft wird so eine Vertiefung des Prozesses erlebt und es werden Essenzen sichtbar, die wie zugefallene Lebensweisheiten berühren.

 

Als Therapeutin verstehe ich mich als Begleitung und Unterstützung auf dem Weg zum eigenen Ausdruck und innerem Wachstum.

eine Ressource ist eine Quelle, die man findet, wenn man das Gefühl hat, es gibt nichts mehr.
Dezentrieren im Werkprozess, intermedialer Prozess
Poesie in Wort und Farbe, peroenlicher Prozess
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Hjørdis Mair - Kunsttherapeutin MA - Praxis-Atelier Ottikerstrasse 55 - 8006 Zürich - 076 571 40 64 - h.a.mair@bluewin.ch